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Wembley Stadion: ein Südtiroler Beitrag

5 agosto 2021

Das Unternehmen ewo aus Kurtatsch hat die Beleuchtung für den Olympic Way zum Londoner Wembley Stadion geliefert. Wir haben mit den zwei Mitarbeitern gesprochen, die das Projekt betreuten.

Als vor wenigen Wochen das Finale der Fußball-Europameisterschaft im Londoner Wembley Stadion gespielt wurde, war auch ein bisschen Südtirol dabei: die Firma ewo aus Kurtatsch durfte die Beleuchtungseinheiten für den 600 Meter langen

Olympic Way von der U-Bahn-Station Wembley Park bis zum Eingang zum Stadion liefern. Giovanni Pistorelli und Patrick Mayer Dipauli betreuten im Unternehmen das Projekt aus technischer Sicht.

Wembley Stadium: 2 Mio. Besucher jährlich

Patrick Mayer Dipauli und Giovanni Pistorelli sind stolz auf das besondere Projekt, das sie betreut haben.

„Beim Olympic Way handelt es sich um einen der Hauptwege, um ins Stadion zu gelangen. Er ist rund 600 Meter lang und bietet eine tolle Sicht auf den Veranstaltungsort. Jährlich kommen ins Stadium fast 2 Mio. Besucher“, erklärt Patrick Mayer Dipauli.

Sicherheit war eines der wichtigsten Kriterien

Wie sein Kollege Giovanni Pistorelli ergänzt, ging es bei der Beleuchtung auch um die Sicherheit: „Wenn nachts an die 90.000 Menschen das Stadion verlassen, dann muss die Beleuchtung natürlich alle sicherheitstechnischen Vorschriften erfüllen.“

Ästhetik muss passen

Natürlich musste auch die Ästhetik stimmen. Anforderungen, für die das Südtiroler Unternehmen eine perfekte Lösung bieten konnte. „Das Projekt konnten wir uns dank unserer optischen und baulichen Flexibilität sichern. So wie es von den Projektanten gefragt war, ist es uns gelungen, in einem einzigen Leuchtenkörper – also einem Beleuchtungsspot – so wie gesetzlich vorgesehen, eine Beleuchtung mit punktuellem Effekt mit einer funktionellen homogenen Beleuchtung zu verbinden“, erklärt Giovanni Pistorelli.

Eine Nahaufnahme des Leuchtenkörpers. (c) Alex Bland Photography

Auch in diesem Bild ist der Leuchtenkörper gut zu sehen. (c) Alex Bland Photography

Herausforderung Zeit

„Die größte Herausforderung, aber zugleich auch der Trumpf in unserer Hand war, dass es uns gelungen ist, in so kurzer Zeit das Projekt mit all seinen Herausforderungen umzusetzen“, meint Patrick Mayer Dipauli. Begonnen wurde das Projekt 2016, die erste Lieferung erfolgte 2017, der zweite Teil 2019 und der letzte 2020. Die Arbeiten vor Ort wurden von einem lokalen Unternehmen übernommen.

Stolz auf das Projekt

Nun hoffen Giovanni Pistorelli und Patrick Mayer Dipauli, dass es ihnen Corona bald erlaubt, sich selbst vor Ort ein Bild von diesem besonderen Auftrag zu machen. „Im Fernsehen die Spiele zu verfolgen und zu wissen, dass ein kleiner Teil des Stadiums von „uns“ ist, hat uns schon stolz gemacht“, meinen die Beiden.

Der Olympic Way, der zum Wembley Stadion führt. (c) Alex Bland Photography