Aziende

Der neue “Tower”

21 marzo 2019

Genau 42,575 Meter ist er hoch: mit Firmenchef Christoph Kasslatter haben wir über den „Markas Tower“ gesprochen – und über die Philosophie, die hinter diesem Bau steht.

Die Zahlen des Neubaus in der Bozner Schlachthofstraße sind beeindruckend: zwölf Stockwerke hoch, eine Außenfassade mit 532 Fenster, ein Gartengeschoss auf 14 Metern Höhe, Platz für bis zu 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Es ging uns aber nicht darum, einen Prunkbau zu errichten, sondern in erster Linie um Funktionalität und um das Vorausschauen“, sagt der Geschäftsführende Gesellschafter Christoph Kasslatter über den neuen Sitz des Südtiroler Familienunternehmens, das sich in über 30 Jahren Erfahrung zu einem international agierenden Dienstleistungsunternehmen mit mehr als 9.000 Mitarbeitern in Italien, Österreich, Deutschland und Rumänien entwickelt hat.

Christoph Kasslatter, Firmenchef des Bozner Familienunternehmens Markas

„Wir wollten – so Kasslatter weiter – aus den uns zur Verfügung stehenden Ressourcen das nachhaltigste Projekt realisieren und haben dafür einen Architekturwettbewerb ausgeschrieben. Das Architekturbüro ATP aus Innsbruck hat unsere Ausschreibung gewonnen“.

Einen entscheidenden Beitrag für die Entwicklung des Projekts haben aber vor allem die Mitarbeiter des Unternehmen gegeben, wie Kasslatter erklärt: „Eine große Neuerung im „Markas Tower“ ist ein schlüssiges und vor allem effizientes Raumkonzept, das genau auf die Bedürfnisse der einzelnen Abteilungen abgestimmt ist. Als Familienunternehmen im Dienstleistungssektor steht der Mensch bei uns im Mittelpunkt: Unsere Mitarbeiter sollen sich in ihrem Arbeitsumfeld wohlfühlen. Um allen Bedürfnissen gerecht zu werden, haben wir uns entschieden, unsere Mitarbeiter aktiv in den Planungsprozess miteinzubeziehen. Es wurden interne Arbeitsgruppen gebildet, die die unterschiedlichsten Aspekte der Gebäudebenutzung – vom Empfang der Kunden und Gäste bis hin zur Mitgestaltung der verschiedenen Funktionszonen der Arbeitsplätze – ausarbeiteten und die sich daraus ergebenen Anforderungen definierten. Das Ergebnis ist ein für uns einmaliges Raumkonzept, das allen Mitarbeitern die Freiheit einräumt, selbst zu entscheiden, in welchem Ambiente sie ihre tägliche Arbeit verrichten möchten“. Die Büroetagen sind auf Grundlage eines offenen Raumkonzeptes gestaltet. Neben den modernen Arbeitsplätzen stehen den Mitarbeitern zusätzlich auch flexible Plätze zur Verfügung, welche allen die Möglichkeit bieten, die für die jeweilige Arbeit am besten geeigneten Bereiche frei auszusuchen.

Von den zwölf Stockwerken werden nur die obersten vier als Büroetagen genutzt . Im Eingangsbereich befindet sich zum einen die Rezeption, zum anderen Sitzungsräume für Kunden und Gäste. Auch eine Kunstinstallation sowie ein Kunstgemälde haben in der Lobby Platz gefunden. Im vierten Stock befinden sich die hängenden Gärten, eine Art „grüne Oase“, die auch als Erholungszone dienen soll. In der Mittags- sowie in der Kaffeepause können sich die Mitarbeiter in die Cafeteria oder auf die Terrasse im sechsten Stock zurückziehen. Sogar ein Fitnessstudio ist im neuen Gebäude untergebracht, das den Mitarbeitern eine weitere Möglichkeit bietet, um sich zu treffen, sich auszutauschen sowie wieder Energien tanken zu können.

Der Eingangsbereich des neuen Sitzes in der Schlachthofstraße

Die Entscheidung, in Bozen zu investieren, begründet Kasslatter so: „Wir haben unsere Wurzeln hier in Bozen. Hier wollen wir auch weiter wachsen und in die Zukunft unseres Unternehmens investieren. Der „Markas Tower“ ist Ausdruck unseres Bestrebens, den Standort Bozen zum Dreh- und Angelpunkt der Markas Gruppe zu machen“.