Unternehmen

Vaia: Dem Holz neues Leben eingehaucht

9 Januar 2020

100 Prozent abbaubar ist das neue Verpackungsmaterial von Rizzoli Holzherde. Kartone und Polystyrol wurden durch Holz ersetzt.

Es war Ende Oktober 2018, als der Jahrhundertsturm Vaia über Südtirol fegte. Millionen von Bäumen fielen ihm zum Opfer. Die Rizzoli GmbH hat diesem Holz nun neues Leben eingehaucht und schafft es dadurch, sämtliches Verpackungsmaterial zu eliminieren.

Schluss mit Karton und Polystyrol

Adieu Karton und Polystyrol: Seit einigen Monaten werden Holzherde der Firma Rizzoli mit Sitz in Truden in „Käfigen“ verschickt, die ausschließlich aus Holz bestehen, das aus den vom Sturmtief Vaia betroffenen Wäldern kommt. „Werden die Nägel herausgezogen und das Holz getrocknet, so kann es dann im gerade gekauften Herd verheizt werden. Es bleibt also kein Abfall“, erklärt Giulio Rizzoli, der das Familienunternehmen führt.

Unbehandeltes Holz = Heizmaterial

Dank dem Projekt Vaia Eco-Pack erreicht das Unternehmen mehrere Ziele: „Vor allem gelingt es uns dadurch, die vielen tausenden Verpackungen, die wir jährlich für den Transport unserer Produkte verwendet haben, zu eliminieren. Stattdessen verwenden wir unbehandeltes Holz, das somit als Heizmaterial verwendet werden kann. Zudem unterstützen wir die lokalen Sägewerke, die so das Holz, das aufgrund der geringen Qualität keine andere Verwendung findet, bearbeiten können.“

Investition in Forschung

Auf das Projekt ist Giulio Rizzoli besonders stolz, setzt sich das Unternehmen doch schon lange mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinander. „Wir investieren viel in Forschung und Innovation, damit wir immer innovativere und leistungsfähigere Produkte auf den Markt bringen können. Wir verfügen deshalb auch über die Zertifizierungen der wichtigsten Internationalen Ämter. Diese belegen, dass unsere Produkte hohe Leistungen und einen geringen Feinstaub-Ausstoß aufweisen sowie die Umwelt respektieren. Zudem liegen die Emissionen unterhalb der in Österreich, Deutschland, Frankreich, der Schweiz und den nordeuropäischen Ländern vorgesehenen gesetzlichen Grenzwerten.

Konkreter Beitrag, auch auf industrieller Ebene

„Einen konkreten Beitrag zum Umweltschutz zu leisten ist möglich – auch oder gerade auf industrieller Ebene. Nachhaltigkeit ist nicht nur ein Slogan für uns“, so Rizzoli.