Menschen

Leidenschaft für Holz

27 August 2019

Sie sind zwar gleich alt und arbeiten beide bei der Firma Höller, nach Leifers sind Andreas Wirnstl und Daniel Amort aber auf unterschiedlichen Wegen gekommen.

Andreas Wirnstl kommt aus Deutschland, Daniel Amort ist Südtiroler. Beide sind 31 Jahre alt. Trotz ihrer unterschiedlichen Lebenswege haben sie neben ihrem Alter auch viele Gemeinsamkeiten, wie die große Leidenschaft für Holz und hochwertige Inneneinrichtungen. Im Unternehmen Höller können sich die beiden verwirklichen.

 

Andreas: „Die Herausforderungen sind was ich an meinem Beruf liebe“

„Zu Beginn meiner beruflichen Laufbahn absolvierte ich eine Tischlerlehre in meiner Bayerischen Heimat Surheim. In dieser doch sehr aufregenden Zeit wurde der Grundstein gelegt und meine Begeisterung für diesen Beruf kam noch deutlicher zum Vorschein. Um meine fachlichen Kenntnis zu vertiefen, begann ich im Alter von 24 Jahren mein Studium an der Staatlichen Fachschule Rosenheim für Holztechnik. Nach Südtirol kam ich als Produktionsleiter einer kleineren Tischlerei, erst dann stellte ich mich bei Höller vor. Das Unternehmen suchte damals reisefreudige Mitarbeiter für den neuen Geschäftszweig „Yachten“. Dies war meine Chance!

Von nun an waren Superyachten meine Baustelle. Als Montageleiter koordinierte ich unsere Arbeiten auf einer über 100 Meter langen Luxusyacht. Alles – auf Kundenwunsch – top secret. Die perfekte zeitliche Abstimmung und die hohe Qualität der Lieferungen sind dabei essentiell, um alles unter Dach und Fach zu kriegen.

Vor zwei Jahren bekam ich dann die Chance, als Projektleiter zu fungieren. Was das bedeutet? Ich verfolge ein Projekt von A bis Z, vom Angebot bis hin zur Auslieferung. Ich behalte Kosten und Zeiten im Auge und fungiere als Vermittler zwischen dem Kunden und seinem Designer, der Werft und unserem Unternehmen. Ein Projekt dauert durchschnittlich über ein Jahr und jedes Mal ist es ein neues Abenteuer für das gesamte Team! Und genau diese Herausforderungen sind es, die ich an meinem Beruf liebe.“

 

Daniel: „Meine Arbeit begeistert mich jeden Tag“

„Als Sohn eines lokalen Tischlerbetriebes, war für mich von Anfang an klar, dass Holz für mich eine zentrale Rolle im Leben spielen wird. Nach bestandener Tischler-Gesellenprüfung suchte ich mir weitere Herausforderungen. Ich bildete mich als Einrichtungsberater weiter und erlernte die technische Arbeitsvorbereitung der Projekte. Ein Projekt von Anfang bis zum Ende zu begleiten, den Kunden in seinen Entscheidungen zu unterstützen und eigene Ideen miteinfließen zu lassen begeistert mich. Und genau diese Möglichkeiten bietet mir Höller.

Vom Teamleiter in der Produktion habe ich mich zum Arbeitsvorbereiter entwickelt und den Sprung in den Verkauf und die Projektleitung geschafft. Ich betreue nun international renommierte Architekten und vermögende Kunden. Dazu zählen Unternehmen, Stiftungen und Privatpersonen aus Wirtschaft und Politik. Auch Bekannte von Frau Merkel sind in meinen Kontakten. Das spannende dabei sind die vielseitigen Projekte und einzelnen Träume unserer Kunden, mit teils sehr originellen Ideen, die wir dann im Team umsetzen. Langweilig wird mir definitiv nie!“

 

Eine gemeinsame Leidenschaft

Präzision und Liebe zum Detail stehen bei der Firma Höller ganz oben. Auch Andreas und Daniel schätzen und teilen diese Prinzipien. Die beiden jungen Männer haben klare Ideen, sind ehrgeizig, aber auch kritisch mit sich selbst. „Unsere Arbeit ist anspruchsvoll und mit Verantwortlichkeiten verbunden, auf die man vorbereitet sein muss. Man muss flexibel und reisefreudig sein. Ohne ein paar Überstunden geht sich das nicht aus“, schmunzeln die beiden. „Aber das Gefühl von Zufriedenheit, das sich nach Abschluss eines Projekts einstellt, ist großartig. Wir freuen uns immer wieder, wenn wir eine bereits realisierte Yacht in den Weltmeeren entdecken oder bei einem unserer Landprojekte vorbei kommen.“

Wie alle Projektleiter und Kundenbetreuer, arbeiten Andreas und Daniel mit den verschiedenen Abteilungen innerhalb des Unternehmens zusammen. Das Arbeitsklima ist dabei stets gut. „Wir kennen uns alle und helfen uns gegenseitig. Bei komplizierten Projekten haben wir gar keine andere Wahl, da müssen wir gemeinsam neue Lösungen finden. Für uns ist es wichtig, dass die Firmenleitung auch die jüngeren Mitarbeiter schätzt und ihre Meinung ernst nimmt“, sagen Andreas und Daniel übereinstimmend. Gemeinsam im Team macht das Feierabendbier nach einem erfolgreichen Tag am meisten Spass.