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Fürs Traumpraktikum nach Südtirol

27 Januar 2020

Für ihr Praxissemester ist eine junge Studentin aus Westdeutschland zur Höller GmbH nach Leifers gekommen. Wir haben mit ihr über ihr Praktikum gesprochen.

„Wir wollen sie eigentlich gar nicht mehr gehen lassen“, sagt Katrin Höller. Louisa Spanier lacht. Die 23-jährige Studentin aus Nordrhein-Westfalen fühlt sich sehr wohl bei der Höller GmbH in Leifers, wo sie ihre Praktikum absolviert. Aber zuerst einmal muss die ausgebildete Tischlerin ihr Studium der Holztechnik an der Technischen Hochschule OWL in Lemgo zu Ende bringen.

„Praktikum macht richtig Spaß.“

Katrin Höller (links) möchte Louisa Spanier gar nicht mehr gehen lassen.

Louisa steht kurz vor Studienabschluss mit den Schwerpunkten Holzbau- sowie Holzindustrielle Produktion. Besonders fasziniert ist sie vom Bereich Yachtinnenausbau: „Ich kann mir kaum vorstellen, in Zukunft an kleineren Projekten zu arbeiten. Das spannende ist einfach die Dimension der Projekte, die Aufträge dauern bis zu über zwei Jahre an. Täglich kommen neue Herausforderungen auf mich zu – das macht richtig Spaß!“

Praktikum beim Projektteam Yacht

Im Zuge ihres Praktikums in Südtirol unterstützt sie das Höller Team bei Yachtprojekten. Sie ist immer dabei, wenn die Kunden und Designer kommen, um über das aktuelle Projekt zu sprechen, aber auch zu den Lieferanten geht sie mit. „Da merkt man, dass Theorie und Praxis immer wieder auseinander gehen. Auf die Bedürfnisse der Kunden und Lieferanten muss individuell eingegangen werden. Das macht die Arbeit aber umso spannender“, erzählt Louisa. Bei den Yachtinnenausbauten gilt es auf vieles zu achten, besonders wichtig ist die Diskretion. Sie ist derzeit mit zwei Projekten beschäftigt – eine Segelyacht von über 60 Meter Länge und eine Motoryacht von über 140 Meter Länge. „Bei diesen Luxusyachten spielen die Oberflächen eine zentrale Rolle und da diese Teil meines Studiums sind, bin ich hier genau richtig.“

Aber wie kommt man überhaupt von Deutschland nach Leifers?

„Im 5. Semester ist ein Praxissemester vorgesehen. Für mich war sofort klar, dass ich ins Ausland wollte. Bei einer Internetrecherche bin ich dann auf Höller gestoßen.“ Die zehn Stunden Autofahrt nach Südtirol haben sich gelohnt, das Unternehmen war vom Bewerbungsgespräch sofort begeistert. „Ich konnte es gar nicht glauben, dass ich dort leben werde, wo andere Urlaub machen“, schmunzelt die reisebegeisterte Studentin.

„Man kann schon sagen: Südtirol hat mich gepackt.“

Die Freizeitmöglichkeiten in Südtirol schätzt Louisa sehr.

Die Landschaft, die Berge, die Mentalität und die Freundlichkeit haben es ihr angetan. Am Wochenende ist Louisa immer unterwegs, um die Umgebung zu erkunden. „Beigetragen hat sicher auch das tolle Arbeitsklima bei Höller. Ich bin von den Kollegen sofort positiv aufgenommen worden, Vorurteile bezüglich Frauen in der Technik gab es nie. “
Louisa packt auch in der Werkstatt gerne mit an. Gerade diese Abwechslung zwischen Büro und Werkstatt gefällt ihr besonders gut. „Da muss ich mich nicht für das eine oder andere entscheiden“, lacht sie.

Gute Mitarbeiter sind gefragt

Bis Ende Februar bleibt Louisa noch in Südtirol, danach geht es zurück nach Deutschland, um das Studium zu beenden. Zum Schluss steht die Bachelorarbeit an, die in Zusammenarbeit mit einem Unternehmen geschrieben werden kann. „Da hätten wir schon ein paar Themen“, lacht Katrin Höller.
Gute Mitarbeiter, besonders mit Tischlerausbildung, sind Mangelware, Unterstützung kann das Unternehmen deshalb gut gebrauchen und freut sich über Bewerbungen aus dem In- und Ausland.

 

 

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